Sie lesen…

coUNDco Online Trends 2010 (reviewed) geschrieben am 08.05.10 von F.Wieser.
In diesem Beitrag werden Themen wie , , , , , , , , , , , , , , , , , , besprochen.

Der Autor

Florian Wieser Florian Wieser ist Partner der coUNDco AG und verantwortlich für Online-Strategie, Konzept & Beratung sowie Business Development. Er hat 2008 den schweizweit ersten umfassenden «Online-Marketer»-Lehrgang mit 12 Praxis-Experten und 18 Kursabenden entwickelt und leitet und doziert diesen an der Swiss Marketing Academy.
Interesse geweckt? Hier finden Sie weitere Beiträge von Florian Wieser

coUNDco Online Trends 2010 (reviewed)

Gemäss dem Magazin Internet World Business wird sich 2010 mit folgenden Trends befassen:

  1. Social Media Applications
  2. Mobile Applications
  3. Usability Optimierung
  4. HTML 5.0
  5. Ajax Webdesign
  6. Augmented Reality
  7. Video-Implementierung
  8. Location Based Services
  9. Erfolgskontrolle / Conversion Rate Optimierung
  10. Silverlight 4

«Nach dem ersten Quartal des aktuellen Jahres sind einige Bewegungen ersichtlich, die uns eine wahrscheinlichere Trendliste zusammenstellen lassen als noch anfangs Jahr.» Florian Wieser, Partner coUNDco

Nachfolgend unsere coUNDco Online Trends für 2010:

  1. Mobile Applications – Die mobilen Anwendungen werden explodieren! Der Wettlauf zwischen iPhone Apps und Android hat erst begonnen. Die Bedürfnisse der User sind noch nicht reflektiert. Hier kann man viel gutes, neues und spannendes erwarten.
  2. Mash-Ups – Immer mehr Daten sind öffentlich Zugänglich und können daher neu gemixt und dargestellt werden auf Karten (Gastro Tipps), als digitale Magazine (RSS-Feeds) oder als Informations Cockpits (iGoogle)
  3. Social Media Applications – Hier braucht es noch einige Tests bis klar ist wie sich User begeistern lassen und bei was sie mitmachen und mit welchen Zahlen man vorallem rechnen kann. Was momentan als Marketing-Spielereien versucht wird wird erwachseneer werden und der Nutzen wieder mehr ins Zentrum gerückt. Die Business Anwendungen sind noch nicht entwickelt.
  4. Monitoring & Controlling – Mit dem Essen kommt der Appetit. Dass online gnadenlos messbar ist ist auch langsam in die letzten Marketingabteilungen vorgedrungen. Die mutigen unter den Marketern wollen nun noch mehr gemessen haben und der Wunsch nach dem einen Cockpit, wo Erfolg oder Misserfolg einer Aktion/Massnahme  ersichtlich ist wächst mit jedem Quartal.
  5. Real Time - Die Echtzeit Kommunikation wird immer stärker mit den mobilen Devices, mit denen man z.B.  Ort & Message in die Networks publizieren kann (Gowalla, Foursquare)
  6. Alerting – Die User lassen sich gerne Informationen passive zukommen. Sie haben gerne die Wahl, aber wenn sie sie getroffenhaben ist der Kanal für direkte Ansprache offen (Es ist eine Weiterführung des Newsletters – die Mobile Pushes)
  7. Conversation Marketing - Die “Gieskannen Taktik” wird an Effektivität weiter verlieren. Nur wer die fragementierten Interessensgruppen einzeln bedienen oder auf einer Plattform vereinen/mobilisieren und dazu die Conversation authentisch führen kann wird nachhaltige Erfolge erzielen.
  8. Location Based Service - Der Ort wird immer wichtiger. Neben dem “Ich bin hier” kann man mit dem Ort für viele Marketing Aktionen einsetzen, ob vom Gutschein über die Strasse als Push gesendet oder den Welcome Drink für die meisten “Check-Ins” (Ich binhier Bekundungen über z.b. Gowalla)
  9. Medien Konvergenz – Crossmedia, Cross Channel, Cross Story…die vernetzte Kommunikation wird die Königsdisziplin. Alle Medien (Video, Bild, Text) stehen zur Verfügung, alle Channels sind in den letzen Jahren aufgebaut worden (youtube, flickr, twitter, facebook), die mobilen Devices werden immer besser nutzbar. All das wird uns in Zukunft neue Wege der Kommunikation und der Touchpoints mit dem Kunden ermöglichen. Wer früh übt wird später immer eine Nasenlänge voraus sein.
  10. Video Produktionen & Nutzung - Das Bewegtbild wird sich bewegen müssen! Die beschwerlichen Produktionsprozesse müssen neu gedacht werden, neue Storylines medienadäquat entwickelt. User Generated Content (UGC) muss überdacht werden und das lineare “TV zu Couch Potatoe” (leanback) wird sich zu einem aktiveren Dialog hinbewegen (lean forward) über Video auf mobilen Devices oder mobile Devices während der TV läuft. Das Rauschen rund um einen TV Event oder eine Sendung ist praktisch noch ungenutzt. Die Website zur Sendung wird nicht reichen, weil sich der User dort austauscht, wo er sich auch sonst online aufhält.

Kommentare sind geschlossen für “coUNDco Online Trends 2010 (reviewed)”

Digital wellnessen!