Engagement Rate: Die Kennzahl für Communitys
04.Jan.12Die Jagd nach Kennzahlen 2012 ist eröffnet! Auf eine Kennzahl möchten wir besonders hinweisen, die Engagement Rate, zu Deutsch frei übersetzt: Die «Engagierungsrate». Einfach gesagt die Kennzahl, welche die Aktivität Ihrer Community zeigt.
Dieser Wert kann für Facebook aber auch für alle anderen Communitys genutzt werden und kann als eine von verschiedenen Kennzahlen die Gesundheit Ihrer Community anzeigen. Je höher die Rate der Engagierung ist, desto aktiver, sprich auch gesünder ist Ihre Community.
Messen Sie diese Rate einmal an einem Stichtag bei Ihrer Community! Auch zum Benchmarking mit Mitbewerbern ist die Engagement Rate eine interessante Zahl.
Gerechnet wird diese wie folgt:
Likes + Comments + Anzahl Wall Posts der Seite (an einem Stichtag)
____________________________________
Total Fans (an einem Stichtag)
= Engagement Rate in %
Viel Erfolg beim Vergleichen! Wir empfehlen Ihnen, diese Rate über ein paar Monate zu beobachten. Vor allem aber, Veränderungen zu analysieren. Sinkt oder steigt die Rate? Haben Sie Änderungen am Redaktionsplan oder an der Social Media Strategie vorgenommen?
Diese Rate alleine beschreibt nicht abschliessend den Zustand Ihrer Community. Spezielle Herausforderungen sind die Mehrsprachigkeit und Geo-Locations (Länder-Abgrenzung einer internationalen Facebook Page).
Eine umfassendere Analyse erhalten Sie bei uns Dank unserem Partner Socialbakers.com. Lesen Sie dazu den Blog Beitrag von Dezember 2011. Social Bakers misst den Erfolg Ihrer Facebookaktivitäten mit den verschiedensten Kennzahlen, qualitativ und quantitativ.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein engagiertes 2012!
Effektive Massnahmen für Pinnwand-Posts, die wirken…
20.Jul.11Die 3 Grundsätze:
1. URL Abkürzungen (z.B. tynurl.com/3fdhugu)
So praktisch diese Kurz-URLs auch sind und man z.B. bei twitter oft gar nicht darum herumkommt diese einzusetzen, so wenig lassen sie vermuten, was dahintersteckt. Das Klickvertrauen ist also getrübt und somit eine Conversion erschwert. Was beim Verlinken eines News-Artikels weniger ins Gewicht fällt, spielt beim Verlinken eines Produkts in einen Webshop schon eher eine Rolle.
Machen Sie es Ihren Usern so einfach wie möglich und nutzen Sie eine sympathische Adresse wie: www.autogaragemeier.ch/sommerspiel und optimieren Sie Ihre Conversion-Rate.
2. Kommunizieren Sie dann, wenn Ihnen jemand zuhört
60% der Posts auf den Facebook Pages werden heute zwischen 10 Uhr und 16 Uhr gepostet. Alle Brands welche ausserhalb dieser Zeiten posten z.B. am frühen Morgen oder am Ende des Arbeitstages z.B. 16:30 Uhr 17:30 Uhr haben eine 20% höhere Klickrate und ein 20% höheres Engagement auf den Beiträgen.
Terminieren Sie ihre Post deshalb einmal zu anderen Zeiten. Beobachten Sie wann Ihre Liker online sind und kommunizieren Sie dann mit ihnen. Posts sollten sich nicht nach den Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter richten.
3. Kommunzieren Sie mit den passenden Wörtern
In einer englisch-sprachigen Studie von Buddy Media haben sie ein paar Wörter getestet auf die User noch hören.
Wörter wie…
- Event
- Winner
- Offer
- New
- WIN
- Brand New
- Only
…funktioneren sehr gut, man hört ihnen zu.
Dagegen erhalten Wörter wie…
- Post
- Comment
- Check
- Submit
- Share
- Order
- Shop
…immer weniger Ressonanz bei den Likern!
Komplette interessate Studie dazu unter www.buddymedia.com
Warum unliken meine Fans regelmässig
20.Jul.11Eine natürliche Fluktuation ihrer Fans ist normal. Es gibt ein paar Gründe welche sie nicht gleich nervös machen müssen:
- Liker verlassen Facebook
- Liker verändern Ihre Lebensumstände (Hochzeit, Trennung, Veränderungen der Lebenseinstellungen)
- Liker säubern Ihr Profil reduzieren ihre Like-Aktivitäten
Die Top3-Gründe für Unlikes
Studien aus Europa und den USA zeigen (Quelle: Extacttarget.com/Buddymedia.com), dass es jedoch viel zu oft aus anderen Gründen zu Unlikes kommt:

Auffällig dabei sind die ersten beiden Platzierungen:
44% aller an der Umfrage teilnehmenden Unliker finden, dass die Unternehmen zu oft posten! Hier stellt sich sofort die Frage- wie oft ist dann oft genug?
Lesen Sie hierzu unseren separaten BLOG Beitrag.
43% aller Befragten finden, dass Ihre Wall voll ist mit Marketing-Posts und sie dies nicht mögen. Dies ist ein Facebook-Problem, welchem sie als Marketingtreibender bereits in Ihrem SOcial Media Konzept Abhilfe leisten können.
Immer mehr Firmen drängen nun auf Facebook mit Marketingbotschaften und nutzen den Kommunikationskanal als News-Schleuder oder Corporate-Blabla an den User-Bedürfnissen vorbei. Dies verdirbt die Stimmung der User.
Das Einzige was sie dagegen tun können ist, ihre Posts möglichst attraktiv zu gestalten. Sorgen sie dafür, dass Ihre Posts auf einer Storyline basieren und einen Nutzen oder Mehrwert für den Liker bieten. Eine Umfrage wo sich User wirklich einbringen können (z.B. mitreden bei der Auswahl von Merchandising Artikeln oder beim Packaging) aber auch spannende Verlosungen mit attraktiven Preisen auf ihrer Facebook-Page funktioneren wesentlich effizienter als wieder einen 20% Rabatt-Gutschein exklusiv für Facebook-Liker.
Auch die 38% auf Platz 3 können und sollten sie minimieren. Auch unsere Analysen haben ergeben, dass viele Unternehmen immer wieder Angebote auf Ihre Wall posten. Die Kreativität bleibt weg. Stellen sie sich vor, sie betreiben eine Autowaschstrasse. Ein Post im Stil von «Heute 20% Rabatt für alle Facebook Liker..» mag noch funktionieren, hat aber keinen Austausch mit den Likern zur Folge und so auch keine Investition in die Beziehung zu den Usern. Gewinnen sie Aufmerksamkeit ihrer Liker jedoch mit einem Post wie: «Posten sie heute auf unsere Pinnwand das dreckigste Foto ihres Autos und wir offerieren ihnen eine komplette Innen- und Aussen-Reinigung..» wirkt auf jedenfall spannender und schenkt ins “Relationship Management” mit der Community ein.Verwertung des CONTENTS
Im Grundsatz gilt ihre Liker springen in der Regel weniger ab, wenn sie kreativ und spannend bleiben. Eine Social Media Strategie sowie ein dazugehörender Massnahmenplan, sprich Redaktionsplan ist unabdingbar damit sie Social Media mit Leidenschaft verfolgen können und sich die Unlike-Rate in einem normalen Rahmen bewegt (ca. 1-3 Unlikes je nach Seitengrösse pro Woche).
Facebook Zahlen Review 2010 und Trends
25.Jan.11SocialHype and OnlineSchools.org haben uns eine wunderbare Infografik gebaut, die das Ausmass aufzeigt, welches Facebook 2010 angenommen hat. Wie weit wird es wohl noch gehen mit dem Koloss? Welche Schwerpunkte werden 2011 wohl gesetzt? In welche Richtung wird sich Facebook in der Nutzung und für das Online Marketing entwickeln? Anfangs Jahr lohnt es sich nicht nur Trends für 2011 auszurufen, sondern auch mal ein paar Fragen zu stellen.

Via: Online Schools
coUNDco am 5. Schweizer Travel Manager Forum – Review
13.Sep.10
coUNDco wurde von Adrian Matt von TravelBrain dieses Jahr angefragt, beim 5. Schweizer Travel Manager Forum ein Referat über Mobile und Social Media Trends für Business Traveler (Geschäftsreisende) zu halten und an der Podiumsdiskussion teilzunehmen. Adrian Matt stellte ein illustres Grüppchen mit spannenden Köpfen für die Podiumsdiskussion zusammen:
Peter Brodbeck, Global Travel Manager von Syngenta
Oliver Schulze, Director E-Commerce Central Europe, BCD Travel
Markus Gläser, Regional Partner Manager D A CH, Amadeus
Florian Wieser, Partner coUNDco AG
coUNDco Online Trends 2010 (reviewed)
08.Mai.10Gemäss dem Magazin Internet World Business wird sich 2010 mit folgenden Trends befassen:
- Social Media Applications
- Mobile Applications
- Usability Optimierung
- HTML 5.0
- Ajax Webdesign
- Augmented Reality
- Video-Implementierung
- Location Based Services
- Erfolgskontrolle / Conversion Rate Optimierung
- Silverlight 4
«Nach dem ersten Quartal des aktuellen Jahres sind einige Bewegungen ersichtlich, die uns eine wahrscheinlichere Trendliste zusammenstellen lassen als noch anfangs Jahr.» Florian Wieser, Partner coUNDco
Nachfolgend unsere coUNDco Online Trends für 2010:
- Mobile Applications – Die mobilen Anwendungen werden explodieren! Der Wettlauf zwischen iPhone Apps und Android hat erst begonnen. Die Bedürfnisse der User sind noch nicht reflektiert. Hier kann man viel gutes, neues und spannendes erwarten.
- Mash-Ups – Immer mehr Daten sind öffentlich Zugänglich und können daher neu gemixt und dargestellt werden auf Karten (Gastro Tipps), als digitale Magazine (RSS-Feeds) oder als Informations Cockpits (iGoogle)
- Social Media Applications – Hier braucht es noch einige Tests bis klar ist wie sich User begeistern lassen und bei was sie mitmachen und mit welchen Zahlen man vorallem rechnen kann. Was momentan als Marketing-Spielereien versucht wird wird erwachseneer werden und der Nutzen wieder mehr ins Zentrum gerückt. Die Business Anwendungen sind noch nicht entwickelt.
- Monitoring & Controlling – Mit dem Essen kommt der Appetit. Dass online gnadenlos messbar ist ist auch langsam in die letzten Marketingabteilungen vorgedrungen. Die mutigen unter den Marketern wollen nun noch mehr gemessen haben und der Wunsch nach dem einen Cockpit, wo Erfolg oder Misserfolg einer Aktion/Massnahme ersichtlich ist wächst mit jedem Quartal.
- Real Time - Die Echtzeit Kommunikation wird immer stärker mit den mobilen Devices, mit denen man z.B. Ort & Message in die Networks publizieren kann (Gowalla, Foursquare)
- Alerting – Die User lassen sich gerne Informationen passive zukommen. Sie haben gerne die Wahl, aber wenn sie sie getroffenhaben ist der Kanal für direkte Ansprache offen (Es ist eine Weiterführung des Newsletters – die Mobile Pushes)
- Conversation Marketing - Die “Gieskannen Taktik” wird an Effektivität weiter verlieren. Nur wer die fragementierten Interessensgruppen einzeln bedienen oder auf einer Plattform vereinen/mobilisieren und dazu die Conversation authentisch führen kann wird nachhaltige Erfolge erzielen.
- Location Based Service - Der Ort wird immer wichtiger. Neben dem “Ich bin hier” kann man mit dem Ort für viele Marketing Aktionen einsetzen, ob vom Gutschein über die Strasse als Push gesendet oder den Welcome Drink für die meisten “Check-Ins” (Ich binhier Bekundungen über z.b. Gowalla)
- Medien Konvergenz – Crossmedia, Cross Channel, Cross Story…die vernetzte Kommunikation wird die Königsdisziplin. Alle Medien (Video, Bild, Text) stehen zur Verfügung, alle Channels sind in den letzen Jahren aufgebaut worden (youtube, flickr, twitter, facebook), die mobilen Devices werden immer besser nutzbar. All das wird uns in Zukunft neue Wege der Kommunikation und der Touchpoints mit dem Kunden ermöglichen. Wer früh übt wird später immer eine Nasenlänge voraus sein.
- Video Produktionen & Nutzung - Das Bewegtbild wird sich bewegen müssen! Die beschwerlichen Produktionsprozesse müssen neu gedacht werden, neue Storylines medienadäquat entwickelt. User Generated Content (UGC) muss überdacht werden und das lineare “TV zu Couch Potatoe” (leanback) wird sich zu einem aktiveren Dialog hinbewegen (lean forward) über Video auf mobilen Devices oder mobile Devices während der TV läuft. Das Rauschen rund um einen TV Event oder eine Sendung ist praktisch noch ungenutzt. Die Website zur Sendung wird nicht reichen, weil sich der User dort austauscht, wo er sich auch sonst online aufhält.
Miley Cyrus grüsst ihre Schweizer Fans – dank coUNDco
27.Apr.10Miley Cyrus – der grösste Teenie Star Amerikas kommt mit ihrem neuen Kino-Film «Mit Dir an meiner Seite» (The Last Song) in die Schweiz. Wir haben den Film mit einer reinen Social Media Kampagne bei den Schweizer Teenies bekannt gemacht und konnten ein Meet&Greet in München verlosen. Leider hat der Vulkan mit seiner Asche die ganze Europa-Tour von Miley Cyrus ins Wasser fallen lassen und wir standen mit nichts in den Händen vor unseren Fans in den Social Networks. Aber dank der Idee der Videobotschaft für die Schweizer Fans und dem verantwortlichen Disney Produkt Manager hat sich Miley dazu hinreissen lassen in Höchstgeschwindigkeit ihr Bedauern zu äussern und Grüsse in die Schweiz zu senden. Die Fans danken es ihr.
X-TRA Relaunch
20.Apr.09Die X-TRA.ch Seite bekam einen neuen Look verpasst. Aufgeräumt und übersichtlich musste dieser sein. Neu ist nicht nur das moderne Design, sondern auch die „Add this“ Funktion, um sich Konzert-Infos oder Party Details in eines seiner gängigen Social Network Profile zu holen (z.B. Facebook).
Ziel war den coolen Inhalt über Konzerte & Partys, der immer ausgereifter und umfänglicher wurde (youtube Videos, Myspace Profile der Künstler verlinken, gratis Musik-Tracks zum Reinhören) besser zugänglich zu machen und weiter nach vorne zu bringen. Daraus enstand die Portalpages-Strategie, welche sowohl in der Hauptseite von www.x-tra.ch als auch in der Club Seite umgesetzt wurde. Aber nicht nur der Club bekommt seine Aufmerksamkeit, sondern auch das Restaurant hat neu die Möglichkeit seine Mittags-Menüs und seinen wunderbaren Sommer-Gastgarten in Szene zu setzen. Natürlich hat auch das Hotel seinen Platz für Angebote, diese prominent zu präsentieren.

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Die technische Umsetzung übernahm INCLUDE 7, die das custom Content Management System für x-tra.ch entwickelt hat.
Verbote sind die falsche Reaktion auf Social Networks
23.Dez.08Nach der CS, UBS und AXA Winterthur hat auch die SBB Facebook aus dem internen Firmen Netzwerk verbannt. Die Mitarbeiter sollen arbeiten und nicht doof im Facebook virtuelle Torten oder G-Strings an Freunde senden.
Warum eigentlich nicht? Was, wenn die digitale Aktivität für das Unternehmen einen «Wert» hat? Und wie könnte der Wert aussehen?

